Möglichkeiten die Ladezeit der Seite zu verbessern
Spätestens nachdem Google verlauten lies das auch die Performance einer Website mit in Ranking einfließt,
versucht man natürlich Mittel und Wege zu finden, die Ladezeit seiner Seite oder seines Blogs zu verkürzen. Sicherlich ist es auch für Besucher angenehmer wenn die Seite schnell da ist und nicht noch erst irgendwelche Bilder oder sonstiges geladen werden müßen. Ich habe hier mal ein paar Dinge ins Auge gefaßt die mir spontan zur Verbesserung der Performance eingefallen sind.
Hier mal das aktuelle Bild von Seospot.de
Hier sieht man sehr gut, wo die Seite entstanden ist und wo die DNS-Lookups zugeschlagen haben, nach dem ich sie entfernt habe, bessert sich die Lage. Weiteres unten.
Möglichkeiten den Seitenaufbau zu beschleunigen:
- Server:
Hier sollte man schauen, das der Webspace, Root oder Vserver auf einem günstigen Node liegt und die Anbindung stimmt, viele Provider knallen ihre Node-server komplett voll so das kaum noch Rechenleistung übrig bleibt. Im schlimmsten Fall heißt es dann Provider wechseln und wenn möglich nicht den günstigsten nehmen.
- Serverstandort und Anbindung:
Wer einen Server aus Übersee hat aber eine Deutsche Domain darauf hostet hat natürlich erst mal das Problem, dass Daten von sehr weit her geholt werden müßen, daher sollte man sich auch genau überlegen ob man nicht zu einem Deutschen Provider wechselt und die Hauptseite zumindest von dort aus hostet. Dies ist immer leichter gesagt als getan denn meistens hat das Hosten in anderen Ländern ja den Zweck den Content nach anderen in den Ländern geltenden Gesetzten aufzubauen.
- Server-load Balance installieren:
Die, die einen Root oder Vserver verwenden können sich natürlich alternativ einen 2. holen und die ganze Geschichte über einen Balancer laufen lassen wenn der provider da mitspielt. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Hier sollte man sich ausrechnen was mehr Sinn hat, 2 Virtuelle oder Root Server oder der Wechsel zu mehr RAM und CPU Leistung.
- CSS und Javascript auslagern:
Um eine vernünftige Basis des CMS oder der Seiten zu schaffen sollte man von Anfang an beginnen CSS und Javascript auszulagern, zwar wird diese Datei auch geladen aber der PHP bzw. HTML Code wird kürzer.
- Bilder stärker komprimieren.
Hierzu ist nichts zu schreiben, sollte jeder wissen was ich meine. Gerade JPG´s lassen sich gut kleinermachen. Dabei natürlich darauf achten, das die Qualität nicht leidet.
- DNS Lookups:
Das leidige Thema
Durch Bilder oder anderen Inhalten von anderen Servern, muß euer Server natürlich erst einmal die Daten auf dem anderen Server anfordern…das dauert je nach dem wie ausgelastet der andere Server ist manchmal eine ganze Weile. Daher solltet ihr wenn möglich die meisten oder noch besser alle Daten auf eurem Server unterbringen, was manchmal auch nicht geht. Ich hatte zum Beispiel das Problem, dass die Buttons der Blogdienste einen extremes DNS Lookup erzeugten, also habe ich nun die meisten einfach gekickt. Ergebnis seht ihr oben.
Freue mich über weitere Anregungen !






In letzter Zeit gibt es darüber ja so einiges zu lesen, obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass das ziemlich unnötig ist, da die Ladezeiten zum einen nur in google.com ins Ranking mit einfließen, weiter nur für 1% gelten und auch nur einer von 200 Rankingfaktoren sind. Wer denkt sich mit besseren Ladezeiten ein besseres Ranking verschaffen zu können, hat weit gefehlt. Und auch wenn es mal für google.de kommt, dann ist der Einfluß ziemlich minimal
Aber wie auch immer… mir fehlt bei dieser Art von Artikeln immer das Theme selbst. Es gibt grauenhafte Themes, die mit hunderten von Dateien daherkommen… und das geht mordsmäßig in die Performance.
Und… hier bei Dir fehlen noch die Plugins
Hallo Tanja ! Schön das du wieder was schreibst. Interessante Meinung ! Welche Plugins würdest du denn noch vorschlagen ?? Bin jetzt aber richtig neugierig
. Gruß Daniel
Also… als erstes würde ich mal sagen Du brauchst ein deutsches subscribe to comments, z.B. das von Infogurke (http://www.infogurke.de/gurken-subscribe-to-comments/), dann kannst Du es Dir sparen mit per Twitter Direktnachricht auf Deine Kommentarantwort zu informieren
Im Ernst, ich finde subscribe to comments eine der wichtigsten Funktionen im Blog und viele Blogger handhaben es wie ich, dass sie ihre diesbezüglichen emails abarbeiten.
Unter den Plugins können auch so einige Performance Killer dabei sein. Vor allem betrifft das Plugins, die viel mit Javascript etc. arbeiten. Als Beispiel fällt mir WP Polls ein. Da gibt es aber auch noch viele andere, die die Performance in den Keller ziehen. Da wir unmöglich alle tausende von Plugins kennen können ist eine Auflistung ziemlich schwierig. Kann man nur ausprobieren.
Grundsätzlich sollte man eher in die Richtung Plugin Minimalist tendieren und so wenig wie möglich sowie soviel wie nötig an Plugins haben.
Hallo Tanja,
Okay das Plugin von Infogurke werde ich mir Heute Abend mal anschauen. Ich habe eigentlich auch so weit wie möglich schon mit Plugins gegeizt und viele Funktionen teilweise direkt via Php in den Quelltext eingebaut.
Danke erstmal für den Tipp ! Gruß Daniel
Meine zwei kleinen WordPress-Blogs habe ich (noch) nicht wirklich suchmaschinenoptimiert, die langsame Performance ging mir aber trotzdem unglaublich auf den Wecker. Es gibt ein Plugin, das, glaube ich, W3 Total Cache heisst. Es hat bei der eeeendlosen Ladezeit meiner Blogs allerdings nicht sehr geholfen. Die schlechte Performance meiner WordPress-Blogs lag bei meinen Seiten definitiv am Provider Strato. Als ich Strato mit der schlechten Performance konfrontierte und mir laut überlegte, zu Hosteurope zu wechseln, wurde ich sofort auf das neue SpeedPlus umgestellt, das Strato eigentlich nur Neukunden zugänglich macht. Ich habe auch noch andere WordPress-Blog-BesitzerInnen im Netz getroffen, die nach einer Beschwerde bei Strato auf SpeedPlus umgestellt wurden. Meine Seiten laden jetzt so schnell wie eingeölte Ratten … im Vergleich zu vorher ist die Performance genial! Und das, obwohl ich auf meiner einen Blogseite endlos viele Fotos habe!
Viele Grüße aus der schönsten Stadt der Welt
Suse
Ich habe mal ein Plugin für WordPress getestet, WP Minify. Fand ich ganz gut, dort konnte man die CSS und Java Scripte zusammenfügen und das Plugin hat die komprimiert. Eigentlich nicht schlecht.
Die meiste Zeit nehmen immer nicht optimierte Bilder in Anspruch, da muss man einfach drauf achten, oder in WordPRess die maximale Größe festlegen, dann komprimiert WordPRess die Bilder beim Hochladen automatisch.
Weiterhin achte ich darauf, Funktionen nicht unbedingt durch Plugins auf meinem Blog zu integrieren, sondern fest ins Theme einzubauen. Im Netz (zB: wprecipes.com) gibt es viele kleine php codes zum einfügen, die langsame Plugins ersetzen.
Grüße